Kabale und Liebe - Ein bayerisches Trauerspiel

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Theater NICHT NUR für Schüler!

Datum:    07.03.18
Zeit:    10:00 Uhr
Einlass 09:30 Uhr
Infotelefon:    09831/508-109

Nach Friedrich Schiller - ins Bayerische von Erwin Brantl

DIE UNMÖGLICHKEIT DER LIEBE UND DAS ZERBRECHEN DES DAHOAM

Luise liebt Ferdinand und Ferdinand Luise. Aber weil sie aus zwei unterschiedlichen Welten stammen, folgt daraus nicht das Glück, sondern Abwehr und Intrige. Luises Vater, der bürgerlich-solide Miller will sein Tochter vor der Welt der Mächtigen bewahren und sie zugleich nicht verlieren. Gleichzeitig will Ferdinands Vater, der Präsident bei Hofe, Macht und Status seine Familie wahren. Und Sekretär Wurm treibt das Spiel um Kabale und Liebe aus Eigennutz voran. Für die Liebenden beginnt ein Alptraum, der sie zwischen Pflicht und Neigung, Macht und Ohnmacht taumeln lässt.

Südsehen stellt seine Produktion „Kabale und Liebe – ein bayerisches Trauerspiel“ vor. Es handelt sich um das bekannteWerk Schillers über das Scheitern absoluter Liebe, welches in Teilen in die bayerische Mundart übertragen wurde.

Der Adel wird sprachlich im "Hochdeutschen" verortet, das Bürgertum spricht "Bayerisch". Dialekt und sprachliche Unterschiede werden wichtige Schwerpunkte der Inszenierung sein. Kinder sprechen nicht wie ihre Eltern und die Bürgerlichen etwa sprechen untereinander ein anderes Bayerisch als mit Sprechern der Hochsprache (dem Adel). Mit diesem Mittel sprachlicher Differenzierung sollen einerseits die inneren Konflikte der Figuren herausgearbeitet werden, andererseits soll das Verhältnis von Dialekt und Hochsprache problematisiert werden. Ziel ist es, den bayerischen Dialekt als Kulturgut zu erhalten und den Wandel aufzuzeigen, den der Dialekt innerhalb der Generationen erlebt.


Pressestimmen
www.nacht-gedanken.de (vom 8.März 2014)

„Regisseur Robert Ludewig hat sich etwas wirklich Geniales einfallen lassen, um den Standesunterschied zu betonen: Die Familie Miller spricht untereinander bayerisch, mit dem Hochgestellten wie dem Präsidenten und Lady Milford aber Hochdeutsch. Dabei wirkt das aber keinesfalls bäuerlich oder einfältig, sondern ganz natürlich.... Zusammen mit einer hervorragenden Personenregie ergibt sich ein spannender Abend, der den Zuschauer mitten ins Herz trifft und den Atem raubt. Hier zeigt sich, dass eine intelligente, behutsame Bearbeitung viel mehr in die heutige Zeit transportieren kann als so manche Kopftotgeburt des sogenannten Regietheaters...“

Theatertogo (vom 29.Mai 2014)
„..Dieser naturalistische Touch verfehlt seine Wirkung nicht: Die Differenzen zwischen den Ständen wirken noch größer, als es in der Textvorlage aus dem 18. Jahrhundert der Fall ist. Dabei sind die Bayern in dieser Inszenierung keinesfalls humoristische Figuren, wie es häufig bei „Übersetzungen“ von Klassikern ins Bayerische der Fall ist... Eine spannende Herangehensweise an den Schiller’schen Text. Dieses Spiel mit der Sprache funktioniert auch deshalb besonders gut, da die Darsteller das Bayerische wirklich beherrschen...“

Foto © Aylin Kaip

Karten unter www.reservix.de und allen bekannten ReserviX VVK-Stellen.


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