UNESCO-Welterbe Limes

pfahlstuempfe_limespalisade.jpg

Die Limespalisade

Die um 160 n. Chr. errichtete Limespalisade zog sich schnurgerade über das Plateau des Schloßbucks. Die Römer brachen ein 1,2 m tiefes und 60 cm breites Gräbchen in den felsigen Untergrund, in das die Pfähle gestellt und mit Steinen verkeilt wurden.

Erhaltene Reste zeigen, dass die Palisade zumeist aus gespaltenen Eichenstämmen bestand, die so gesetzt wurden, dass die flache Seite nach außen zeigte. Die stabile Verankerung im Boden lässt auf eine Höhe von mindestens 2,5 m bis vermutlich sogar über 3 m schließen. Zur Stabilisierung wurden die Hölzer innen durch mehrere hölzerne Querriegel verbunden.

Burgstallwald Gunzenhausen

Loading...