Ein Museumsrundgang

Fachwerkstadel
Blasturm Gunzenhausen

Eintauchen in die Geschichte Gunzenhausens

Vom Jurameer bis zum Wilden Markgraf: Die Museen in Gunzenhausen laden ein zu einem Spaziergang durch die Geschichte. Am weitesten zurück reist man dabei im Fossilien- und Steindruckmuseum. Es zeigt Fossilien aus aller Welt und damit versteinerte Zeugen der Jurazeit.

Von der Jungsteinzeit bis in das frühe Mittelalter ist man im Archäologischen Museum unterwegs – ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Römerzeit und dem UNESCO-Welterbe Limes.

Die gesamte Geschichte Gunzenhausens hat das Stadtmuseum im Blick. Hier findet man ebenso  Alltagsgegenstände wie auch prachtvolles aus der Zeit, in der der Ansbacher Markgraf Karl Wilhelm Friedrich – genannt der „Wilde Markgraf“ – in Gunzenhausen sein Herz verlor und in der Stadt sehr viel Zeit verbrachte. Aufgrund von brandschutzrechtlichen Vorschriften bleibt das Stadtmuseum Gunzenhausen bis auf weiteres geschlossen.

Einen außergewöhnlichen Blick über Gunzenhausen hat man vom Blasturm aus. Dort, in luftiger Höhe, ist die Türmerwohnung, die Einblicke in das Leben des einstigen Türmers gibt.

Das Museums-Quintett komplett macht der Historische Fachwerkstadel. In diesem Haus ist die Erzgebirgsschau von Weipert, der Partnerstadt Gunzenhausens – zu sehen. Eine Besichtigung ist nach Absprache möglich.

  • Jüdisches Denkmal und ehemalige Synagoge

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  • Kastell Gunzenhausen

    Das Kastell Gunzenhausen (ORL 71) konnte bisher wegen der dichten Überbauung nur in kleinen Einschnitten untersucht werden. 1897 stellte der Streckenkommissar, Dr. H. Eidam, mit der Süd-, Ost- ...
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  • Kath. Stadtpfarrkirche St. Marien

    Gottesdienste: Sa 19.00 Uhr, So/Feiertage: 10.00 Uhr
  • Kleinkastell Gunzenhausen

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  • Palais Heydenab

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  • Rathaus Gunzenhausen

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  • Saumarkt (Bronzeskulptur)

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  • Stadtmuseum Gunzenhausen

    Aufgrund von brandschutzrechtlichen Vorschriften bleibt das Stadtmuseum Gunzenhausen bis auf weiteres geschlossen. In einem ehemaligen Adelspalais, 1706 erbaut durch den bekannten ...
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  • Storchenturm

    Ein historisches „Kriegsopfer“ Der ca. 1450 erbaute Storchenturm wird erstmals 1665 als Drey-Brüder-Turm erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde dieser wichtige Bestandteil der ...
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  • Turmstelle Wp. 14/4 - Gunzenhausen

    Steinturmgrundriss des römischen Wachtposten Wp. 14/4 auf dem Vorderen Schlossbuck (Burgstallwald) in Gunzenhausen. Die Turmstelle wurden 1887 von Dr. Eidam ergraben, 1980 vom Bayerischen ...
    Rekonstruierter Grundriss eines Limes-Wachtturms bei Gunzenhausen

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